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Arbeitsmodelle
Mitarbeiterin des Monats
Hajnalka Schweizer Fehér
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Ich bin in Rumänien, in der Nähe der ungarischen Grenze ganz im Nordwesten des Landes aufgewachsen. Die Stadt heisst Oradea, auf Deutsch Grosswardein. Ich stamme aus einer ungarischen Familie. Im Grenzgebiet leben schon lange viele ungarische Landsleute, denn die Region gehörte in der Geschichte manchmal zu Ungarn, manchmal zu Rumänien. Meine Eltern haben beide in einer Fabrik gearbeitet und meine Schwester und ich haben die Schulen auf Ungarisch absolviert. Wir wurden an derselben Schule wie die rumänischen Kinder unterrichtet, besuchten aber separate Klassen. Das gab auch immer viel Streit und Differenzen unter den verschiedenen Nationalitäten.
Ich habe die Grundschule absolviert und das Gymnasium mit einem Abitur abgeschlossen. Danach habe ich eine Diplomausbildung als Verkäuferin gemacht. Schon während der Ausbildung und auch noch danach habe ich in einem Möbelgeschäft gearbeitet. Mit 27 Jahren bin ich meiner Schwester nach Ungarn gefolgt und habe dann ca. 10 Jahre in Ungarn gelebt und gearbeitet. Ich habe eine Zeitlang einen kleinen Laden geführt, ähnlich wie ein Kiosk. Dann haben meine Schwester und ich in Budapest gemeinsam ein Restaurant eröffnet. Dort hat meine Schwester ihren Mann kennen gelernt. Nach fünf Jahren haben wir das Restaurant wieder geschlossen und beide im Möbelgeschäft meines Schwagers gearbeitet.
Mein Schwager ist Schweizer und hatte damals in Ungarn ein Geschäft. Meine Schwester und er haben eine Tochter, die schliesslich aber in der Schweiz eingeschult werden sollte. Aus diesem Grund kam meine Schwester mit ihrer Familie in die Schweiz. Ich bin ihr kurz darauf, vor rund 6 Jahren, wiederum nachgereist.
Mein Schwager hatte hier in Bern, zusammen mit seinen Eltern, bereits 17 Jahre lang ein Brockenhaus. Auch hier habe ich zunächst in seinem Geschäft gearbeitet, dann für einige Zeit in einer Kräuterfabrik in der Nähe von Bern. Ich habe hier auch eine Ausbildung zur medizinischen Fusspflegerin absolviert und betreue nebenamtlich bis heute einige Kundinnen und Kunden.
Ich lebe alleine mit meinem Havaneser Hund „Schoggi“. Meine Schwester und ihre Familie leben in der Nähe. Ich telefoniere jeden Tag mit meiner Schwester und am Wochenende sehen wir uns eigentlich immer. Auch mit meinen Eltern in Rumänien telefoniere ich jeden Tag. Über Weihnachten und Neujahr waren sie gerade zwei Wochen bei uns hier in Bern zu Besuch.
Eine Arbeitskollegin aus der Kräuterfabrik hat mir von der Firma fairness at work erzählt. Sie hatte damals schon ein grosses Pensum und hat mich in der Firma vorgestellt. So kam ich zum „proper job“.
Ich arbeite rund 70 Prozent für fairness at work. Daneben putze ich während der Schulzeit an zwei Abenden in einem Schulhaus. So ist meine Woche ziemlich ausgefüllt. Wenn ich frei habe, besorge ich natürlich meinen eigenen Haushalt.
In der Freizeit bin ich am liebsten draussen mit meinem Hund. Ich gehe sehr gerne im Wald spazieren. Leider bleibt mir gar nicht so viel freie Zeit. Ich haushalte und koche sehr gerne, das gehört fast zu meinen Hobbies.
Das ist eine gute Frage. Ich würde mir wahrscheinlich richtig schöne Ferien leisten. Oder ein Mofa. Ja, das wünsche ich mir eigentlich, ein eigenes Töffli.
Ich versuche regelmässig meine Eltern in Ungarn zu besuchen. Das ist eigentlich mein Hauptferienziel.
Putzen war schon immer mein Hobby. Meine Freundinnen und Freunde haben mich früher immer ausgelacht, weil ich dauernd putzte, und weil ich das sogar gerne mache. Ich habe wirklich schon immer gerne geputzt, am liebsten Fenster!
Die einzige Arbeit, die ich im Haushalt nicht gerne mache, ist staubsaugen. Das ist nicht gut für den Rücken und ausserdem stört mich das langweilige Geräusch des Staubsaugers.
Das ist ganz unterschiedlich und eigentlich auch nicht so wichtig. Es gibt Kundinnen und Kunden, von denen ich nicht sehr viel höre, weil wir uns nie sehen. Andere bedanken sich regelmässig bei mir.
Die Gesundheit.
Von einer Eigentumswohnung. Das muss nichts Grosses sein. Einfach eine kleine eigene Wohnung mit 2 bis 3 Zimmern für mich allein, am liebsten auf dem Land und in einem Chalet.

